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Eiderstedt: Kein Pardon für die Trauerseeschwalbe?

Wieder kein Wasser im Vogelschutzgebiet

Das Drama um die Trauerseeschwalben auf Eiderstedt setzt sich fort. Immer mehr Tränkkuhlen und Wasserläufe werden vom DHSV entwässert. Der NABU berichtet.


  • Fliegende Trauerseeschwalbe

22. April 2009: Auch in diesem Jahr setzt sich das Drama um die Trauerseeschwalben auf Eiderstedt fort. Wenn in diesen Tagen die anmutigen Vögel aus ihrem Winterquartier zurück kommen, finden sie in weiten Bereichen keinen für sie geeigneten Lebensraum mehr vor: Der zuständige Deich- und Hauptsielverband (DHSV) Garding hat wie in den Vorjahren das Gebiet erneut massiv entwässert und raubt so mit dem Trockenfallen der Gräben der Trauerseeschwalbe ihre Lebensgrundlage.

Früher war Eiderstedt das Dorado für die europaweit hoch bedrohte Trauerseeschwalben - ein Grund für die notwendige Meldung der Halbinsel als EU-Vogelschutzgebiet. Naturschutz und Landwirtschaft hatten eine gemeinsame Grundlage: In der traditionellen Grünlandwirtschaft auf Eiderstedt funktionierten die wassergefüllten Gräben für das Vieh als Zaun und Wassertränke. Daher achtete man bei der Regulierung des Wasserstands darauf, dass die Gräben durch rechtzeitigen Wasseranstau ganzjährig ihr Wasser hielten. Das Winterwasser wurde in den Gräben gehalten, so dass sie selbst nach lang anhaltender Trockenheit fast immer Wasser führten. Diese Gräben waren gleichzeitig Haupt-Nahrungsgebiet der Trauerseeschwalbe. Anfang der 70er Jahre fingen Einheimische noch während der Sommermonate Schleie und Aale in den Gräben. Jetzt schaffen es selbst anspruchslose Stichlinge nicht mehr, zu überleben. Viele alte Stauanlagen stehen heute noch, sind allerdings undicht und werden von den Sielverbänden bewusst nicht mehr unterhalten.

Vor allem die Interessen der wenigen Ackerbaubetriebe bestimmen seit einigen Jahren die Regulierungstätigkeit des DHSV. Dessen offensichtliches Motto: 'Je weniger Wasser, desto besser für den Acker'. Zugleich verschwinden so auch die 'lästigen', Wert gebenden Vogelarten wie die Trauerseeschwalbe. Im letzten Jahr sank deren Bestand auf ein historisches Tief von nur noch 32 Paaren, die zudem kaum mehr Nachwuchs hatten. Von den massiven Absenkungen betroffen sind selbst Flächen im benannten EU-Vogelschutzgebiet. Erheblich sind darüber hinaus aber auch die Schäden für zahlreiche Grünland bewirtschaftende Landwirte, die nun ihre Flächen einzäunen müssen, um die Rinder auf den Flächen zu halten. Eine Änderung der rechtswidrigen Entwässerungspraxis ist nicht in Sicht: Aktuell haben die Sielverbände Tetenbüllspieker und die Norderwasserlösung des DHSV Anfang April kurz vor dem Eintreffen der Trauerseeschwalben selbst im Vogelschutzgebiet die Wasserstände um rd. 60 cm gesenkt. Einige Gräben sind nun leer.


Feld mit Wasserlöchern bei St. Peter-Ording auf Eiderstedt

Eiderstedt war ursprünglich geprägt von wasserreichen Gräben und Tränkkuhlen. [Foto: Thomas Behrends]

„Das Kieler Landwirtschaftsministerium (MLUR) hätte es in der Hand, im Zuge der Fachaufsicht, der Mittelvergabe an den DHSV sowie in konsequenter Anwendung des Wasserhaushalts- und Landeswassergesetzes die bereits seit dem Jahr 2000 dokumentierten Wasserstandsabsenkungen zu stoppen," erneuert NABU- Landesvorsitzender Hermann Schultz die bereits seit langem vorgetragene Kritik.

Zwar versucht das MLUR seit einiger Zeit, über Gespräche auf Eiderstedt eine Lösung für die aus Naturschutzsicht desolate Situation zu finden, scheitert aber regelmäßig u. a. an der Starrköpfigkeit des DHSV, der sich jeglicher Lösung verweigert. “Vor unserer Haustür vollzieht sich auch im Jahr 2009 schrittweise wieder das Aussterben der Trauerseeschwalbe - Dank der bekannten Ausrottungspolitik des DHSV und weiterhin anhaltender mangelnder Absicht des MLUR, seine Kontrollfunktion wahrzunehmen.“

Der NABU wird daher den vorbereiteten Weg zu einer gerichtlichen Kontrolle - fußend auf dem 'Umweltschadensgesetz USchadG' weiter gehen, wenn sich auf Eiderstedt in absehbarer Zeit keine substanziellen Verbesserungen für die schutzbedürftigen Wiesenvögel zeigen.


Kontakt

Ingo Ludwichowski
Landesgeschäftsführer
NABU Schleswig-Holstein
Tel. 0160-96230512

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