Hilf mit, Igel zu schützen: jetzt Petition unterschreiben!
Ein Nachtfahrverbot für Mähroboter schützt Igel und andere Kleintiere
Zumindest ein Großteil der Verletzungen und Todesfälle von Igeln ließe sich effektiv verhindern, wenn Mähroboter nur tagsüber fahren würden. Doch Freiwilligkeit und Aufklärung allein reichen nicht aus. Das zeigen zahlreiche Beispiele – vom Schottergarten über das Rückschnittverbot von Sträuchern und Bäumen in der Brutsaison bis hin zum Knickschutz. Ein Nachtfahrverbot, wie es u.a. in Bremen und im niedersächsischen Landkreis Peine bereits gilt, hätte vor allem eines: eine unmissverständliche Signalwirkung. Es würde deutlich machen, dass der Schutz von Igeln und anderen nachtaktiven Wildtieren ernst genommen wird.
Da auf Ebene der Kreise bislang keine ausreichenden Fortschritte erzielt werden konnten, geht der NABU nun den nächsten Schritt. Der Verband hebt das Thema auf die landespolitische Ebene und hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Natur- und Tierschutzorganisationen eine Petition an den Landtag Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht. Ziel ist eine landesweit einheitliche Regelung zum nächtlichen Betrieb von Mährobotern – zum Schutz von Igeln und anderen dämmerungs- und nachtaktiven Wildtieren.
Bis Ende März kann noch auf den Seiten des schleswig-holsteinischen Landtags unterschrieben werden.
Jetzt mitmachen – für unsere Igel!
