Schleswig-Holstein.NABU.de Projekte & Aktionen Nein zur Beltquerung Aktuelles
Aktuelles zur geplanten festen Fehmarnbeltquerung
Aktuelles zur geplanten festen Fehmarnbeltquerung
Hier gibt es die Neuigkeiten zum umstrittenen Verkehrsprojekt
Geplanter Absenktunnel im Fehmarnbelt
Nun ist sie weg - die Brücke, die die Meerenge zwischen Fehmarn (D) und Lolland (DK) überbrücken sollte. Statt dessen soll es nun ein Absenktunnel richten. Was bleibt, sind immense Kosten - wie auch eine erhebliche Beeinträchtigung der Meeresumwelt beim Tunnelbau. Der NABU gibt Ihnen aktuelle Informationen.
Tunnellösung als Teilerfolg
Kritik an Fehmarnbeltquerung hält trotzdem an

Der NABU wertete die nun offiziell vom dänischen Transportminister favorisierte Tunnellösung als Teilerfolg eigener Bemühungen zur Minimierung ökologischer Schäden im Fehmarnbelt. Nicht zuletzt hat wohl auch der permanente Druck von Seiten des NABU dazu geführt, dass Dänemark der Empfehlung der staatseigenen Projektgesellschaft Femern A/S gefolgt ist, einen Absenktunnel statt einer Brücke im Fehmarnbelt zu bauen.
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NABU fordert vorbereitende Schlichtungsgespräche
Feste Fehmarnbeltquerung: Reden über das „Ob“ und „Wie“

Der NABU Schleswig-Holstein fordert anlässlich der verstärkten Diskussion um eine Schlichtung in vorbereitende Gespräche mit allen Beteiligten einzutreten. Nicht Schleswig-Holstein, sondern vor allem der Bund sei zuständig für Europas größtes Infrastrukturprojekt. Dieses Vorgehen hatte auch Bundeskanzlerin Merkel auf der CDU-Regionalkonferenz am 20. Oktober 2010 in Lübeck befürwortet.
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Elefanten durchs Nadelöhr
NABU kritisiert Bundesratsvotum pro Fehmarnbelt-Brücke

Der Bundesrat hat nahezu einstimmig für den Bau einer Fehmarnbelt-Brücke gestimmt. Der NABU und andere Umweltverbände halten das Vorhaben jedoch für umweltschädlich und verkehrspolitisch falsch. Mit jährlich 64.000 Schiffspassagen ist der Fehmarnbelt die am meisten befahrene Wasserstraße der Welt. Durch die Brücke würde die zehn Kilometer breite Passage auf wenige hundert Meter zusammengestaucht. „Man will einen Elefanten durch ein Nadelöhr zwingen und ernsthaft glauben machen, er würde sich nicht stoßen“, kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Miller.
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Meinungsmache statt sachgerechter Information
NABU und Ornithologische Arbeitsgemeinschaft kritisieren dänische Info-Schrift zur festen Beltquerung

10. Februar 2009: Das staatseigene dänische Unternehmen Femern Belt A/S hat an rund 90 000 Haushalte in Ostholstein eine mehrseitige Broschüre zur geplanten festen Fehmarnbeltquerung verschickt. Informiert werden soll über die „Verwirklichung einer europäischen Vision“. NABU und Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holstein sehen jedoch vor allem eine dumpfe Meinungsmache statt sachgerechter Aufklärung am Werk.
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Auch Bundesrechungshof warnt vor Kostenexplosion beim Brückenbau
NABU: Feste Fehmarnbeltquerung ist wirtschaftlicher Wahnsinn
15. Dezember 2008: Der Präsident des Bundesrechnungshofes hat in einem internen Schreiben an das Bundesverkehrsministerium nach Angaben des Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg (CDU) aus Mecklenburg-Vorpommern vor den Gefahren der geplanten festen Fehmarnbeltquerung für den Bundeshaushalt gewarnt. Sollte die staatseigene dänische Betreiberfima Fermern Belt A/S insolvent werden, was angesichts einer völlig unkalkulierbaren Entwicklung bei den Baukosten nicht auszuschließen sei, können auf Deutschland Druck entstehen, notfalls finanziell in die Bresche springen zu müssen. Dies obwohl sich Dänemark verpflichtet hat, Baukosten von rund 4,8 Milliarden Euro über Staatsbürgschaften abzusichern.
Der NABU lehnt den Bau einer festen Fehmarnbeltquerung angesichts der ökologischen Risiken und mangelnden Wirtschaftlichkeit des Projektes kategorisch ab. Bereits Anfang 2008 hatte der NABU ein Verkehrsgutachten vorgelegt, wo auf die dramatische Entwicklung der Baukosten hingewiesen wird, wonach der Brückenbau tatsächlich insgesamt rund neun Mrd. € kosten werde. „Die jetzt bekannt gewordene Warnung des Bundesrechnungshofes bestätigt die Prognose des NABU-Gutachtens. Es wird Zeit, die Ausstiegsklauseln des Staatsvertrages zu nutzen und sich endgültig von diesem Wahnsinnsprojekt zu verabschieden“, sagte NABU-Bundesgeschaftsführer Leif Miller.
Vergangene Woche wurde der Gesetzesentwurf zur geplanten festen Fehmarnbeltquerung vom Bundeskabinett verabschiedet. Ab dem Frühjahr soll dieser in den beteiligten Ausschüssen Verkehr, Umwelt und Haushalt beraten werden. Miller. „Wir fordern die Mitglieder der Ausschüsse auf, sich jenseits parteipolitischer Zwänge bei Anhörungen auch externen Sachverstandes zu bedienen. Besonders wirtschaftlicher Sachverstand scheint bisher bei der Bewertung des Projektes gefehlt zu haben, anders lässt sich die negative Bewertung des Bundesrechnungshofes kaum erklären.“
Bundesverkehrsminister Tiefensee hatte zuvor das Projekt angesichts niedriger Verkehrsprognosen als für Deutschland „nicht prioritär“ eingestuft, Bundesumweltminister Siegmar Gabriel bezeichnete das Vorhaben als „bekloppte Idee“.
Weitere Infos und Aktionen zur Festen Beltquerung
NABU-Aktion 'Nein zur festen Fehrmarnbeltquerung'
Bedroht wurde eine der wichtigsten Flugrouten Europas. Doch auch der nun favorisierte Absenktunnel hat in der Bauzeit negative Auswirkungen auf die Meeresumwelt. Finanziell droht dem Vorhaben ein Desaster. Der NABU ruft alle dazu auf, gegen das Vorhaben zu protestieren.
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Verkehrsgutachten zur Festen Beltquerung
Der NABU hat ein eigenes Verkehrs-Gutachten zur geplanten Fehmarnbeltbrücke vorgelegt. Das festgesetzte Verkehrsaufkommen sowie die Kostenkalkulation sind unrealistisch, so das Fazit. Die Brücke werde nur zu zehn Prozent ausgelastet sein.
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Der Fehmarnbelt - Flaschenhals für Zugvögel
Die Vogelfluglinie, heute mehr ein touristischer Begriff für die kürzeste Verbindung von Deutschland nach Ostdänemark und Schweden, steht für einen der eindrucksvollsten Konzentrationspunkte des Vogelzuges in Europa.
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Hintergrund: Feste Beltquerung
Über die Brücke über den Fehmarnbelt soll ab 2018 ein großer Teil des Straßen- und Bahnverkehrs zwischen Mitteleuropa und Skandinavien geführt werden. Die Vorbehalte des NABU gegenüber dem geplanten Bau betreffen sowohl ökonomische wie auch ökologische Aspekte.
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„Betrifft: Natur“, April 2012
Das NABU-Magazin als Download Mehr
Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea MIREMAR
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Der Geburtstag steht bevor, doch noch keine Idee, was man mit den Kindern machen kann? Die Antwort: Der NAJU-Naturgeburtstag! Mehr
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