Schleswig-Holstein.NABU.de Natur vor Ort Wald
Wälder in Schleswig-Holstein
Wälder in Schleswig-Holstein
Informationen zur Waldpolitik im Land zwischen den Meeren
Rund 10 Prozent, etwa 155.000 Hektar, der schleswig-holsteinischen Landesfläche sind von Wald bedeckt. Schleswig-Holstein ist damit das waldärmste Flächenland in der Bundesrepublik. Der Landeswald - unser aller Bürgerwald - dient dabei neben der Produktion von Holz wichtigen Allgemeinwohlbelangen, so der Erholung, Umweltbildung und dem Naturschutz. Ein guter Grund, besonders pfleglich damit umzugehen.
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"Bündnis Wald"
Der NABU hat die Absicht der Landesregierung kritisch begleitet, die Forstverwaltung umzuorganisieren bzw. gar die gesamte Fläche des Landeswaldes über eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft zu privatisieren. Der NABU hatte daher das "Bündnis Wald" auf den Weg gebracht, in dem sich zahlreiche Organisationen, Firmen und Verbände zusammengeschlossen hatten, um einen Ausverkauf der Allgemeinwohlbelange zu verhindern. Der NABU dokumentiert die Historie der Auseinandersetzungen bis hin zur Einrichtung des Landesbetriebes 'Schleswig-Holsteinische Landesforsten'.
Links zum Wald in Schleswig-Holstein
Weitere Informationen zum Wald ...
„Wolken überm Wald“
Der NABU und das Günter-Grass-Haus in Lübeck haben eine Ausstellung der besonderen Art auf den Weg gebracht: „Wolken überm Wald“ lautet der Titel des Gemeinschaftsprojektes. Die Ausstellung ist mit eindrucksvollen Original-Grafiken von Günter Grass illustriert.
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Informationen über den Wald
Schleswig-Holstein hat von allen Flächenländern den geringsten Waldanteil. Struktur und Geschichte des Waldes hängen eng beieinander. Hier erhalten Sie Informationen über unseren Landeswald.
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Tiere des Waldes
In Schleswig-Holstein sind zahlreiche Tierarten auf einen intakten Wald angewiesen. Fledermäuse und Vögel wie auch zahlreiche andere Arten haben hier ihr Zuhause. Einige Tiergruppen und -arten des Waldes stellt der NABU Ihnen hier vor.
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Waldpolitik
Die Landesregierung plante in den Jahren 2006 bis 2008, den Landeswald zu privatisieren. NABU und 'Bündnis Wald' haben die Entwicklung entscheidend beeinflusst, damit der Landeswald Bürgerwald bleibt. Doch auch andere Gefahren drohen: Die Landesregierung will den Bürger aus dem Wald aussperren.
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Positionen, Gutachten und Stellungnahmen
Ausgewählte Positionen, Resolutionen, Stellungnahmen & Gutachten des NABU Schleswig-Holstein zu umwelt- und naturschutzfachlichen Fragestellungen in zeitlicher Reihung.
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"Politik muss über Inhalte streiten, statt nur über Strukturen und Finanzen"
Veranstaltungsbericht 18. September 2007: "Staatswald gleich Bürgerwald"
20. September 2007: Rund 100 Teilnehmer kamen am 18. September 2007 auf Einladung des Bündnis Wald und der Umweltakademie Schleswig-Holstein zusammen, um über die Zukunft der Allgemeinwohlbelange im Staatswald zu diskutieren. Prof. Dr. Michael Suda von der TU München appellierte in einem Gastvortrag an die Abgeordneten des Kieler Landtags, sich in die anstehende Diskussion auch inhaltlich einzubringen, statt das Thema ausschließlich unter finanziellen und strukturellen Gesichtspunkten zu diskutieren. Vertreter des Umweltministeriums betonten ebenfalls die große Bedeutung einer öffentlichen Auseinandersetzung um den Umfang und die Ausgestaltung der Gemeinwohlbelange Naturschutz, Umweltbildung und Erholung.
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Bündnis Wald: Wohin geht die Reise im Landeswald?
Landeswald als Anstalt öffentlichen Rechts: Allgemeinwohlbelange im Abseits?
25. Juni 2007: Mit dem Kabinettsbeschluss, Landeswald und Landesforstverwaltung am 1. Januar 2008 in eine Anstalt öffentlichen Rechts zu überführen, schien eine für die Zukunft des Landeswaldes tragfähige Lösung gefunden zu sein. In einem begleitenden Eckwertepapier des MLUR sind zunächst einige Aussagen zu den vom Landesforst vertretenen Gemeinwohlaufgaben in sehr allgemein gehaltener, unverbindlicher Form getroffen worden, die vordergründig als vertretbar erschienen. Auf dieser Basis hätten Naturschutz, Erholung und Waldpädagogik sowie Forstwirtsausbildung zwar mit Einschnitten, aber doch substantiell erhalten, fortgesetzt und die Forstverwaltung in praxisorientierter Struktur weitergeführt werden können. So jedenfalls der vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume der Öffentlichkeit suggerierte Eindruck. Nach Informationen des Bündnis Wald existieren im MLUR, dem für die Forstpolitik zuständigen Ministerium, jedoch Vorstellungen, die nun ein anderes Bild zeichnen.
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Rückzug beim Verkauf des Landeswaldes - Nur eine Mogelpackung!
Bündnis Wald sieht keinen Grund zur Entwarnung | Regierung plant Aufgabe der Allgemeinwohlbelange bei Umwandlung in GmbH oder Aktiengesellschaft
13. Oktober 2006: Der am 10. Oktober 2006 vom Forstminister Christian von Boetticher verkündete Verzicht auf den Verkauf des Landeswalds bedeutet für das Bündnis Wald und alle an einer gesicherten Zukunft des Landeswaldes interessierten Bürger keine Entwarnung: Die Landesregierung spielt mit gezinkten Karten, indem sie ihre Privatisierungspläne über eine Änderung der Organisationsform weiter verfolgt.
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NABU fordert sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema "Landeswald" ein
Landtag verweist die Zukunft des Bürgerwaldes in den Umweltausschuss
24. März 2006: Der öffentliche Waldbesitz, insbesondere der Landesforst, verkörpert nicht nur eine naturnahe Waldbewirtschaftung. Er setzt auch in mittlerweile oft vorbildlicher Weise die Belange des Biotop- und Artenschutzes und der naturnahen Erholung um. Gegenüber dem notgedrungen vorrangig marktwirtschaftlich orientierten Privatwaldbesitz kommt gerade dem landeseigenen Wald deshalb eine wichtige Ausgleichsfunktion zu.
Der NABU fordert die im Landtag vertretenen Parteien dazu auf, sich im Umweltausschuss sachgerecht dem Thema zu nähern: Die Leistungen des Landeswaldes für Erholung, Naturschutz und Umweltbildung sind nicht nur angesichts der Waldarmut unseres Bundeslandes, sondern auch aufgrund ihrer Bedeutung für den Tourismus als wichtigem Wirtschaftsfaktor unverzichtbar.
Der angedachte Verkauf der Forstflächen würde vieles vom bislang Erreichten zunichte machen. Aber auch die alternativ diskutierten Möglichkeiten einer Rechtsformänderung wären im Hinblick auf die Wahrung der Allgemeinwohlbelange nach Auffassung des NABU sehr kritisch zu prüfen.
Pressemitteilung ...

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