Schleswig-Holstein.NABU.de Natur vor Ort Kormoran
Der Kormoran
Der Kormoran
Sündenbock für Fischer und Angler
Schwarze Vögel scheinen es in manchen Kreisen unserer Gesellschaft besonders schwer zu haben - wenn sie dann noch Fischfresser sind und sich mit dem Menschen eine gemeinsame Ressource teilen, geht es ihnen schnell besonders schlecht.
Die Forderung nach Abschuss selbst an ihren Brutstätten oder die Zerstörung ihrer Gelege auch in Schutzgebieten, die eigentlich der Natur als Ruhezone gegönnt werden sollten, liegt dann schnell auf dem Tisch. Der Kormoran - ein Fische an den Rand der Ausrottung bringender "Unterwasserterrorist" oder wichtiger Bestandteil unserer aquatischen heimischen Ökosysteme?
Auf den folgenden Seiten präsentiert der NABU auf der Basis zahlreicher wissenschaftlicher Erkenntnisse Fakten über einen auch in Schleswig-Holstein zu unrecht verfemten Vogel.
Natürliche Regulationsmechanismen greifen!
NABU fordert erneut Aufhebung der Kormoran-Verordnung

Der NABU begrüßt, dass im Umweltministerium in Kiel die natürlichen Regulationsmechanismen von Kormoranbeständen in den Blickpunkt rücken. Die Webcam-Überwachung der Kormoran-Kolonie im NABU-Wasservogelreservat Wallnau hatte in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass Seeadler, Silbermöwen und Füchse sowie Krankheiten den Bestand in erheblichem Umfang dezimieren. Der NABU fordert erneut die Aufhebung der Kormoranverordnung.
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Kormorane vor der Kamera
Der NABU überträgt Live-Bilder aus Fehmarn ins Internet

Der NABU Schleswig-Holstein überträgt aus dem NABU- Wasservogelreservat in Wallnau auf Fehmarn Live-Bilder aus einer Kormoran-Kolonie ins Internet. Der NABU will damit der Öffentlichkeit einen ungestörten Einblick in die natürliche Brutstätte einer an anderen Orten vielfach verfolgten Art bieten. Außerhalb der Brutzeit gibt es Bilder rastender Vögel zu sehen.
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„Fehler“ in der Ausübung der Fischerei
Massenhaftes Sterben von Flussbarschen im Kleinen Plöner See

In der 13. Kalenderwoche 2011 trieben am Ostufer des Kleinen Plöner Sees / Kr. Plön mehrere Tausend tote Flussbarsche an. Mitarbeiter des Fischereibetriebs Reese hatten beim Zugnetzfischen offenbar das Netz aus größerer Tiefe zu schnell eingeholt, so dass die Fische nicht mehr den notwendigen Druckausgleich über die Schwimmblase herstellen konnten und starben – ein „handwerklicher Fehler“. Die toten Barsche wurden über Bord gekippt.
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So lebt der Kormoran
Fakten zu Nahrung, Sterblichkeit, Brutbiologie ...

Der Kormoran ist bei Anglern und Fischern nicht immer beliebt, vielfach auch aus Unkenntnis über seine Lebensweise. Der NABU hat einige Fakten zur Biologie des Kormorans zusammengetragen. Erfahren Sie mehr über seine Lebensweise.
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Schäden durch Kormorane?
Informationen zu Vorwürfen gegen einen zu unrecht Verfolgten

Die Liste ist der Vorurteile lang: Kormorane fressen jedes Jahr unsere Gewässer leer und ruinieren damit die Fischerei, sind für den Rückgang des Aals verantwortlich und gefährden auch weitere bedrohte Fischarten. So argumentieren Fischer und Angler gegen den Vogel des Jahres 2010. Was aber ist an diesen Vorwürfen aus fachlicher Sicht dran?
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Fische und Vögel
Friedliche Koexistenz

Wer Attribute wie "... Fischfeinde ... gefräßig ... größter Feind der Teichwirtschaft ..." hört, mag zunächst an den Kormoran denken. Doch wurden mit diesen Urteilen nicht nur der Kormoran, sondern heute unstrittig als schützenswert anerkannte Tierarten wie Haubentaucher und Gänsesäger bezeichnet, die sogar mittlerweile wie Fisch- und Seeadler, Fischotter und Eisvogel in der Bevölkerung zu Sympathieträgern des Naturschutzes aufgestiegen sind und unter strengem Schutz stehen.
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Fischfressende Säugetiere
Wer lebt noch vom Fisch?

Eine ganze Reihe von Säugetieren lebt neben Kormoran, Graureiher und Haubentaucher vom Fisch. Auch sie wurden lange Zeit verfolgt und geächtet. Dazu gehören auch Fischotter und Schweinswal. Der NABU gibt Informationen zu ihrer Biologie und ihrer Lebensweise.
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Der Kormoran im Visier der Politik
Das Konfliktfeld in der öffentlichen Betrachtung

Der Kormoran gelangt wegen seiner behaupteten 'Schadwirkung' schnell auch in den Fokus der Politik. Häufig werden dann vorschnell - ohne umfangreich vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutzen - Lobbyinteressen von Fischern und Anglern bedient und Kormorane zum Abschuss freigegeben. Ein Beispiel ist die rechtswidrige Kormoranverordnung des Landes. Der NABU dokumentiert einige Aspekte der politischen Diskussion in Schleswig-Holstein und Norddeutschland.
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Vogel des Jahres 2010
Vogel des Jahres 2010: Der Kormoran
Der NABU hat den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Nicht ohne Grund: Unter dem Vorwand eines Kormoran-Managements hat auch Schleswig-Holstein eine Kormoran-Verordnungen erlassen, die den bestehenden Schutz dieser Art untergräbt. Damit wird die Tötung ohne Schadensnachweis an Fischbeständen selbst in Naturschutzgebieten, teils auch während der Brutzeit, ermöglicht. Eine beschämende Bilanz, ist der Kormoran doch vor allem Opfer von Vorurteilen.
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Der Kormoran – Vogel des Jahres 2010
NABU und LBV haben den Kormoran zum „Vogel des Jahres 2010“ gewählt. Die beiden Verbände wollen sich damit offensiv für den Schutz des Kormorans einsetzen, der nach seiner Rückkehr an deutsche Seen, Flüsse und Küsten wieder zu Tausenden geschossen wird.
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„Betrifft: Natur“, Januar 2012
Das NABU-Magazin als Download Mehr
Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea MIREMAR
NABU, GRD, GSM: Conference Neumünster, Germany, 16. - 18. November 2010 Mehr
Kindergeburtstag mal anders feiern
Der Geburtstag steht bevor, doch noch keine Idee, was man mit den Kindern machen kann? Die Antwort: Der NAJU-Naturgeburtstag! Mehr
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Vom Eigenwert der Natur: Broschüre jetzt herunterladen! (0,9 MB) Mehr
NABU-Aktion: Europa sagt Nein zur festen Beltquerung!
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Vogel des Jahres 2012
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012. Erfahren Sie mehr über einen bedrohten Bewohner unserer Dörfer und des Grünlands. Mehr
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Beobachten Sie tagesaktuell die Fledermaus- Aktivitäten in der Segeberger Kalkberghöhle! Mehr
