Schleswig-Holstein.NABU.de Natur vor Ort Knicks Knickpflege
Knickpflege richtig durchgeführt
Knickpflege richtig durchgeführt
Neuanlage und Erhalt eines wichtigen schleswig-holsteinischen Landschaftselements
Knicks prägen noch immer Schleswig-Holsteins Kulturlandschaft. Doch befinden sie sich teils in einem schlechten Erhaltungszustand. Der NABU gibt Hinweise zu Neuanlage und Pflege eines für den Schutz der Natur wichtigen Landschaftselements.
Knickwettbewerb 2009 des SHHB erfolgreich
NABU dokumentiert Knick-Aktion des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes

Knicks prägen das schleswig-holsteinische Landschaftsbild. Sie gliedern die Landschaft und fördern das bunte Mosaik aus ackerbaulicher Nutzung und Grünland. Im Jahr 2009 veranstaltete der Schleswig-Holsteinische Heimatbund einen Wettbewerb und zeichnete die besten Knicks aus. Der NABU dokumentiert das Ergebnis.
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Knicks neu anlegen
Notwendig: Mehr Knicks in der Landschaft

Die Neuanlage eines Knicks kann ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation und des Landschaftsbildes sein. Auch auf Flächen von Kindergärten und Schulen bietet sich die Neuanlage als Lern- und Unterrichtsinhalt an. An anderen Stellen im Siedlungsbereich kann ein Knick zum wichtigen Gestaltungselement werden.
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Knickpflege, wie sie sein sollte
Regelmäßig auf den Stock

Alle 10 - 15 Jahre sollen Knicks "auf den Stock gesetzt" oder "geknickt" werden. Nach dem Schnitt treiben die Gehölze an den Stubben wieder aus, wachsen dicht hoch und können so ihre Funktionen als Windbremse, Brutplatz für Vögel und Nahrungsquelle für viele Tierarten erneut erfüllen.
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Maschinelle Knickpflege
Knickschere und Motorsäge im Einsatz für den Knickschutz

Knicks sollen möglichst alle 10 bis 15 Jahre auf den Stock gesetzt werden. Nur so lässt sich der Gehölzaufwuchs als dichtes, stark verzweigtes Gebüsch mit seinen ökologischen Funktionen erhalten. Das periodische Auf-den-Stock-setzen ist, auch in seiner technischen Durchführung - Handarbeit mit der Motorsäge - seitens des Naturschutzes ausdrücklich unterstützt worden. Bis dann die Motorsäge durch die Knickschere abgelöst wurde.
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