Schleswig-Holstein.NABU.de Natur vor Ort Knicks Geschichte
Zur Geschichte der Knicks
Zur Entstehungsgeschichte unserer Knicks
Knickanlage damals ....
Bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts bestand die hiesige Kulturlandschaft in weiten Teilen aus einer von den Bauern meist gemeinschaftlich genutzten Flur aus Äckern, Wiesen und Weiden, auf armen Böden auch aus Heideflächen, durchsetzt mit Gebüschen und Waldinseln, Sümpfen und flachen Weihern. Die bewirtschafteten Flächen waren oft nicht festliegend gegeneinander abgegrenzt. Diese Gliederung der Agrarflur bot zwar ein interessantes Landschaftsbild, war aber nicht besonders wirtschaftlich, zumal oft das Vieh in Ermangelung von Drahtzäunen den Acker des Nachbarn aufsuchte.
Mehr
Knickvernichtung - ganz offiziell
Die Zeit der Flurbereinigung
Als sich der Stacheldraht als Viehzaun durchsetzte, verloren die Knicks eine wesentliche Zweckbestimmung. Auch wenn sie ihre Aufgaben als Brennholzlieferanten und Windschutz beibehielten, wurde das Knicknetz bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hier und da ausgedünnt.. So musste bereits 1935 eine Wallheckenverordnung Beseitigung und Beschädigung von Knicks verbieten. 1973 wurde der Knickschutz in das Landschaftspflegegesetz, Vorläufer des Landesnaturschutzgesetzes, aufgenommen.
Mehr
Die schleichende Knickzerstörung
Vom Rindermaul zum Knickschlegler

Die Flurbereinigung in ihrer die Landschaft zerstörenden Form ist vorbei. Der Schutz dieser bedeutsamen, die Landschaft prägenden Elemente ist gesetzlich geregelt. Die Beseitigung von Knicks wurde in den letzten Jahren behördlicherseits kaum noch genehmigt - und wenn doch, ist sie dann mit Ausgleichsforderungen verbunden. Dennoch wird durch Nachlässigkeit, manchmal aber auch durch Vorsatz, ein Teil unserer Knicks verbotenerweise nach wie vor in seinem Zustand verschlechtert und so ökologisch beeinträchtigt.
Mehr
Wie lang ist unser Knicknetz?
Ministerium verbreitet falsche Angaben

In Presseberichten des Landwirtschaftsministeriums wird die Gesamtlänge aller schleswig-holsteinischen Knicks mit '68.000 km' angeben. Doch diese Zahl ist definitiv nicht haltbar: Vergleiche mit exaktem Kartenmaterial wie auch eine Auswertung von Flurbereinigungsunterlagen zeigen, dass Schätzungen einer Gesamtlänge von nur noch 45.000 km der Realität näher kommen. Die Qualität der Knicks ist dabei oft beschämend: Rigoros geschädigt, in Teilen illegal beseitigt - der Zustand des landschaftsprägenden Naturelements unserer Kulturlandschaft ist besorgniserregend.
Mehr

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
Desktopmotive
Verbandsnetz
„Betrifft: Natur“, April 2012
Das NABU-Magazin als Download Mehr
Minimizing Risks for the Environment in Marine Ammunition Removal in the Baltic and North Sea MIREMAR
NABU, GRD, GSM: Conference Neumünster, Germany, 16. - 18. November 2010 Mehr
Kindergeburtstag mal anders feiern
Der Geburtstag steht bevor, doch noch keine Idee, was man mit den Kindern machen kann? Die Antwort: Der NAJU-Naturgeburtstag! Mehr
Umweltethik
Vom Eigenwert der Natur: Broschüre jetzt herunterladen! (0,9 MB) Mehr
NABU-Aktion: Europa sagt Nein zur festen Beltquerung!
Machen Sie mit - Helfen Sie unseren Zugvögeln! Mehr
Vogel des Jahres 2012
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012. Erfahren Sie mehr über einen bedrohten Bewohner unserer Dörfer und des Grünlands. Mehr
Wer ist schon da?
Beobachten Sie tagesaktuell die Fledermaus- Aktivitäten in der Segeberger Kalkberghöhle! Mehr
