Schleswig-Holstein.NABU.de Natur vor Ort Knicks Knickschutz in der Politik
Aktuelles zum Knickschutz
Aktuelles zum Knickschutz
Neue Erlasse des MLUR und Stellungnahmen des NABU
Hier finden Sie aktuelle Informationen über eines unserer wichtigsten Naturelemente in Schleswig-Holsteins Kulturlandschaft. Wie sichern Landesregierung und Landwirtschaft unsere landschaftsprägenden und Lebensräume verbindenden Knicks?
'Schnee-Katastrophen' oft hausgemacht
Ausräumung der Landschaft fördert Verwehungen | Auch Sandstürme werden zum Problem

Stärkere Schneefälle sorgen dafür, dass die Fahrt zur Arbeit übers Land für Autofahrer zu einem Abenteuer werden kann. Auch der Zugverkehr ist davon betroffen. Doch in einigen Fällen gibt es eine einfache Begründung dafür, dass die Verkehrsteilnehmer in Schneewehen stecken bleiben: Die Landschaft ist ausgeräumt und die Knicks, die die Funktion von natürlichen Schneezäunen wahrnehmen könnten, sind vielfach degeneriert.
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Ein Sieg für den Knickschutz
Verwaltungsgericht fordert größeren Abstand beim seitlichen Aufputzen

Von der Schlägelmaschine massakriert, schmal und durchlässig, wie eine Gartenhecke zurückgestutzt – dieses Erscheinungsbild unserer Knicks ist in schleswig-holsteinischen Ackerlandschaften mittlerweile gang und gebe. Nun hat der Naturschutz Rückendeckung vom Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgericht erhalten, dessen Urteil die Landesregierung in erhebliche Schwierigkeiten bringt.
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Wie lang ist unser Knicknetz?
Ministerium verbreitet falsche Angaben

In Presseberichten des Landwirtschaftsministeriums wird die Gesamtlänge aller schleswig-holsteinischen Knicks mit '68.000 km' angeben. Doch diese Zahl ist definitiv nicht haltbar: Vergleiche mit exaktem Kartenmaterial wie auch eine Auswertung von Flurbereinigungsunterlagen zeigen, dass Schätzungen einer Gesamtlänge von nur noch 45.000 km der Realität näher kommen. Die Qualität der Knicks ist dabei oft beschämend: Rigoros geschädigt, in Teilen illegal beseitigt - der Zustand des landschaftsprägenden Naturelements unserer Kulturlandschaft ist besorgniserregend.
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Naturschutzbilanz: Knickschutz geknickt
Kuriosität: Aus einem Erlass werden (mindestens) zwei

Ein forscher Auftritt für den Bürokratieabbau und die Stärkung landwirtschaftlicher Interessen, so wollte Minister v. Boetticher im Einklang mit dem Bauernverband die Aufhebung des sogenannten Knickerlasses verstanden wissen. Damit fielen aber die aus gutem Grund konkret gehaltenen gesetzlichen Ausführungen zum Knickschutz - die Konsequenz heute sind flächig degradierte Wallhecken, die ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden.
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Schädigung statt Pflege - Landwirtschaftsminister und Bauernverband degradieren Knicks zu Schnitthecken
... und noch ein Knickerlass des Landwirtschaftsministeriums!
10. Oktober 2007: Die Kette gravierender Eingriffe des Landwirtschaftsministers in den Knickschutz reißt nicht ab. Nicht nur, dass die vom Minister vor kurzem im Entwurf vorgelegten "Ausgleichsgrundsätze" Knickrodungen, bisher auf wenige Ausnahmefälle beschränkt, deutlich erleichtern sollen. Jetzt sind auch wesentliche Grundsätze der naturschonenden Knickpflege per Erlass über Bord geworfen worden. Folge: Naturnah gewachsene Knicks, wie sie für Schleswig-Holstein typisch sind, werden künftig seltener - zu seitlich kurz geschorenen Schnitthecken degradierte Knicks dagegen zukünftig das Landschaftsbild prägen.
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NABU bekräftigt seine Kritik am "Knickerlass"
Erlässt MLUR Handlungsempfehlungen zum Knickschutz?
25. September 2007: Der NABU bekräftigt seine Kritik am vom Landwirtschaftministerium MLUR vorgelegten Entwurf für "Handlungsempfehlungen", die den Unteren Naturschutzbehörden UNB als Entscheidungsgrundlage mit Frist über das Wochenende zur Stellungnahme zugeleitet worden waren. Das den UNB vorgelegte Papier hat Erlass-Charakter. Der NABU weist zugleich die Aussage des MLUR zurück, "Fehlinformationen" zu verbreiten.
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