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Feuchtgrünland an der Eidermündung
Feuchtgrünland an der Eidermündung
Erhalt eines zusammenhängenden, flussbegleitenden Feuchtgrünlandes im Eidermündungsgebietes
Gegenlicht an der Eider
Das ehemals artenreiche Ökosystem der Eider wurde durch die Abdämmung, durch die Kanalisation des Flusses und seiner Nebenflüsse und durch den Bau von Sielen und Schleusen zerstört. Die Eider war vor dem Bau des Sperrrwerkes einer der letzten Flüsse Mitteleuropas mit einer noch natürlichen Mündung. Dieser dynamische Lebensraum war durch die Gezeiten und jährlich auftretenden Überschwemmungen, d.h. durch den Wechsel von Fluss- und Meerwasser ständig in Bewegung.
Feuchtgrünland mit temporärem Gewässer
Heute hat der Mensch dem Fluss ein Korsett aus Deichen angelegt. Der amphibische Charakter der Flussmündung ging vielfach verloren. Viele Pflanzen- und Tierarten starben aus oder konnten nur in den (kleinen) Naturschutzgebieten überleben. Der ehemals deutliche Einfluss von Salzwasser und Tide wurde weitgehend zurückgedrängt. Salzwiesen an den Ufern der Mündung verschwanden bis auf kleine Reste und die Brackwasserzone im Fluss, Laichgebiet vieler Fische, wurde verkleinert.
Ziel des Naturschutzes ist es daher in den Natur- und Schutzgebietsflächen der Eidermündung so viel wie möglich von dem Charakter dieser Flusslandschaft und seiner Lebensgemeinschaften zu erhalten oder ähnliche Situationen wieder herzustellen, die verlorengegangene Funktionen ersetzen können (Auftrag gemäß der NSG Verordnungen). ...
Den ausführlichen Text über das Leitbild Feuchtgrünland in der Eidermündung erhalten Sie über untenstehenden Download.
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Leitbild für Entwicklungsmaßnahmen in der Eidermündung (39 kB)
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Artikel aus "Betrifft Natur 02-05" Naturschutz in der Eidermündung (143 kB)
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