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NABU übernimmt weitere Schutzgebiete
NABU übernimmt weitere Schutzgebiete
Heidkoppelmoor und Natura-2000-Flächen auf Fehmarn nun in NABU-Betreuung
Angetreten zur Betreuungsübergabe (v. l.): Gerwin Obst (NABU Ammersbek), Sabine Friederichsen (UNB Ostholstein), Martin Altemüller (NABU Fehmarn), Thomas Behrends (NABU Ammersbek), Ingo Ludwichowski (NABU Schleswig-Holstein), Martina Kairies (LLUR), Dr. Thomas Holzhüter (LLUR), Jürgen Gemperlein (LLUR), Dr. Petra Ludwig-Sidow (NABU Ammersbek), Jutta Berthelmann (UNB Stormarn). Foto: Andrea Kühl (LLUR)
2. März 2010: Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hat die Betreuung für fünf Teilflächen des Europäischen Vogelschutzgebietes „Östliche Kieler Bucht“ bzw. des Flora-Fauna-Habitat-Gebietes „Küstenstreifen West- und Nordfehmarn“ an der Westküste Fehmarns auf den NABU übertragen. Gleichzeitig übernahm der NABU auch die Betreuung für das Naturschutzgebiet NSG "Heidkoppelmoor und Umgebung" im Kreis Stormarn.
Die Betreuungsverträge beginnen jeweils ab 2010 und gelten zunächst für drei Jahre. Sie verlängern sich automatisch jeweils um weitere sechs Jahre.
Der NABU übernimmt die Betreuung für:
Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor und Umgebung
Das NSG „Heidkoppelmoor und Umgebung“ wird zukünftig vom NABU Ammersbek betreut. Federführend ist der Botaniker Gerwin Obst, der bereits für den Botanischen Verein zu Hamburg die Betreuung der im NSG gelegenen Buschwiese inne hat. Im Frühjahr sollen dort vier farbig bebilderte Informationstafeln aufgestellt werden, denn die wenigsten der vielen Spaziergänger aus Hamburg und Ammersbek wissen, dass sie ein rechtlich geschütztes Gebiet betreten und welche Bedeutung dieses hat. Nur 0,62 km² groß und von einem kaum 1,5 km langen Rundweg durchzogen, hat es aber kleine grüne Perlen zu bieten: Beispielsweise ein Kesselmoor im Kern, das vermutlich durch die Verlandung eines Sees nach der letzten Kaltzeit entstand, und eine nährstoffarme, EU-rechtlich besonders geschützte 'Borstgrasrasen', die sich erst in den letzten 15 Jahren durch extensivierte landwirtschaftliche Nutzung entwickelte.
Die Betreuungsaufgabe umfasst u. a. Maßnahmen zur Entwicklung des Gebietes, Informationen für Interessierte und Erholungsuchende sowie die systematische Erfassung der vorkommenden Pflanzen- und Tierarten, um zu dokumentieren, wie
sich das Gebiet seit seiner letzten Untersuchung 1993 verändert hat, und wie es sich zukünftig entwickelt.
Weitere Infos beim NABU Ammersbek
Natura-2000-Flächen auf Fehmarn
Eine Teilfläche des neu dem NABU zur Betreuung überlassenen Gebietes grenzt nördlich an das bereits vom NABU betreute Naturschutzgebiet (NSG) „Wallnau/Fehmarn“ an. Zwei Teilflächen befinden sich zwischen dem NSG „Wallnau“ und dem ebenfalls vom NABU betreuten NSG „Krummsteert-Sulsdorfer Wiek / Fehmarn“. Bei den weiteren Teilflächen handelt es sich um die Halbinsel Spitzenort und die Inseln in der Lemkenhafener Wiek, die u. a. eine große Silbermöwenkolonie beherbergen. Die EG-Vogelschutz- und Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiete sind Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Als Betreuer der Flächen wird Martin Altemüller vom NABU Wallnau zuständig sein.
ILu, LLUR, Sidow - 2. März 2010
Schutzgebiete auf Fehmarn
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NABU-Naturschutzgebiet ''Krummsteert - Sulsdorfer Wiek/Fehmarn''
Der Krummsteert bildet zusammen mit der Sulsdorfer Wiek und den dazwischenliegenden Bereichen einen Komplex aus vier unterschiedlichen (Teil-)Ökosystemen: Die Nehrungshalbinsel des Krummsteerts, der westliche, sehr flache Teil der Orther Bucht, einige Salzwiesenbereiche mit Brackwasserteichen sowie eine eingedeichte Meeresbucht, die Sulsdorfer Wiek.
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